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Pressemitteilung:

Butzbach, 19. Mai 2017

SPD Butzbach ist gegen eine weitere Vorrangfläche

In ihrer Vorstandssitzung vom 18. 5. 2017 beschäftigte sich die SPD Butzbach u.a. mit dem derzeit in der Öffentlichkeitsbeteiligung befindlichen Teilplan „Erneuerbare Energien des Regionalverbands Frankfurt Rhein Main“. Dieser Plan soll in der Zukunft regeln, an welchen Standorten in sogenannten Windvorrangflächen zukünftig überhaupt noch Windkraftanlagen errichtet werden dürfen. Der aktuelle Entwurf, der nun veröffentlicht wurde, sieht nordwestlich von Bodenrod unter der Vorrangflächennummer 9700 eine weitere, neue Fläche unmittelbar angrenzend an Butzbachs höchsten Stadtteil vor. In der SPD zeigte man sich über dieses Vorgehen des Regionalverbands sichtlich überrascht, denn im ersten Entwurf aus dem Jahr 2014 war diese Fläche noch nicht als Vorrangfläche vorgesehen. Zwar sei es durch eine Stellungnahme der Stadt gelungen, eine weitere Vorrangfläche am Hausberg zu verhindern, aber mit allem Nachdruck soll dies nun auch für die neu aufgenommene Fläche im Nordwesten von Bodenrod gelten. Die SPD möchte im Bereich der Stadt Butzbach keine weiteren Windkraftstandorte als die drei bereits bekannten, für deren Realisierung man mit der Hessenenergie, der EVB, den Stadtwerken Bad Nauheim und der OVAG zusammenarbeitet.

„Die SPD Butzbach vertritt unverändert die Auffassung, dass unsere Stadt im Rahmen ihrer lokalen Verantwortung ihren Beitrag zur Energiewende leisten sollte. Zugleich aber ist die SPD Butzbach nach eingehender Beratung, aber auch nach Gesprächen mit den Betroffenen vor Ort zu dem Ergebnis gelangt, dass die Vorrangfläche Nummer 9700 nicht genehmigt werden darf, weil eine weitere Windkraftanlage zur Einkesselung des Stadtteils Bodenrod führt und somit zu einer Überforderung der Akzeptanzbereitschaft der Bevölkerung“, begründet der Vorsitzende der SPD Butzbach, Michael J. Mentz, die Positionierung seiner Partei zur Windvorrangfläche 9700.

Michael J. Mentz
(Vorsitzender SPD Butzbach)


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