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Pressemitteilung:

Butzbach, 23. Juni 2017

SPD Butzbach entsetzt über Diebstahl der Gedenktafel am Synagogenplatz

In ihrer letzten Ortsvereinsvorstandssitzung hat sich die SPD Butzbach mit dem Diebstahl / der Demontage der Metalltafel des Gedenksteines am Synagogenplatz befasst. „Auch, wenn wir die Hintergründe dieser Schandtat noch nicht kennen, sind wir über dieses schreckliche Verhalten an einem für Butzbach so wichtigem Ort des Gedenkens empört und entsetzt zugleich, handelt es sich doch in jedem Fall um eine Schändung der Gedenkstätte“, schildert der Vorsitzende der SPD Butzbach, Michael J. Mentz die Bewertung des Vorfalls durch seine Partei. „Handelt es sich doch um den Ort, der uns täglich an die Gräueltaten des Nazi-Regimes erinnern soll und an dem sich jedes Jahr am 9. November zahlreiche Butzbacher Bürger versammeln, um den unzähligen Opfern der Reichspogromnacht zu gedenken. Dem Tag, an dem die Nazis ohne jede Hemmung in aller Öffentlichkeit ihre hässliche, Menschen verachtende Ideologie auslebten. Als jüdische Mitbürger gezielt gejagt, bestohlen, misshandelt und ermordet wurden – als der Holocaust vor aller Augen begann“, erinnert der SPD-Chef.

„Das Mahnmal am Synagogenplatz steht auch für unsere Verpflichtung, sich der sechs Millionen ermordeten Juden im „Dritten Reich“ zu erinnern. „Aus dem Erinnern ergibt sich ein Auftrag“, hat uns Altbundespräsident Joachim Gauck gelehrt. Deshalb gehört es zu unserer Verantwortung, aus den Nazi-Verbrechen die richtigen Konsequenzen für unsere Zukunft zu ziehen und das Zusammenleben in unserer Stadt, in unserem Land bedingungslos demokratisch, d.h. menschenwürdig und gerecht zu gestalten.
„Die Schändung des Mahnmals und die darin zum Ausdruck kommende Respektlosigkeit – wenn nicht mehr - belegt, wie wichtig die Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit ist. Dabei geht es nicht um Schuldverarbeitung, sondern darum, dass wir in Wahrnehmung unserer Verantwortung gemeinsam für den Wertekanon unserer Verfassung eintreten. Dabei kommt den Zeitzeugenberichten, die über ihre Erinnerungen als Opfer des verbrecherischen Nazi-Regimes berichten, eine wichtige Bedeutung zu,“ stellt Mentz abschließend fest.

Michael J. Mentz

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