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Pressemitteilung:

Butzbach, 05. Mai 2018

Bürgermeisterwahl in Butzbach: SPD nominiert den Amtsinhaber Michael Merle

Im neu renovierten Dorfgemeinschaftshaus Maibach entschied der SPD-Ortsverein Butzbach am Donnerstagabend über die Nominierung des SPD-Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Butzbach am 28. Oktober 2018.

Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Michael J. Mentz erklärte zur Eröffnung: „In der Vorstandssitzung der SPD gab es keine lange Diskussion darüber, dass wir Michael Merle weitere sechs Jahre als Bürgermeister in Butzbach wollen“. „Die positive Bilanz seiner bisherigen Amtszeiten, von der beeindruckenden Durchführung des Hessentags 2007, der Aufwertung aller Butzbacher Stadtteile durch Stärkung ihrer Infrastruktur bis hin zur soliden Finanzlage der Stadt Butzbach – Michael Merle stünde vor allem für Fachkompetenz, Sparsamkeit und Bürgernähe und seine beeindruckende Fähigkeit , widerstreitende Meinungen erfolgreich zusammenzuführen, lobte Mentz das in den vergangenen zwölf Jahren von Merle Erreichte.

Michael Merle bedankte sich für das ihm entgegen gebrachte Vertrauen und versicherte, dass ihm die Arbeit für die ihm zur Heimat gewordenen Stadt Butzbach unvermindert Freude bereite. Die Nähe zu den Menschen und die gelingende Entwicklung der Stadt Butzbach brauche Weltoffenheit und ein Klima der Toleranz und Sicherheit. Rechter Populismus, Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus seien nicht zu akzeptieren. Butzbach in seiner Gesamtheit soll auch in Zukunft eine weltoffene Stadt sein. „Hier soll jeder Mensch seine Chance habe – unabhängig von seiner Herkunft, Abstammung, Religion oder Hautfarbe,“ so Merle.

Michael Merle skizzierte, dass es ihm auch in den kommenden Jahren überaus wichtig sei, eine ausgewogene Entwicklung von Kernstadt und allen Stadtteilen beizubehalten. Und zwar so, dass die in unserer Stadt Butzbach mit all seinen Ortsteilen vorhandenen Entwicklungspotentiale noch besser zur Entfaltung gelangen können. Nicht nur jeder einzelne Bürger solle Lust darauf bekommen, sich einzubringen und zugleich seine Möglichkeiten und Ideen für die Weiterentwicklung Butzbachs zu entdecken. Ganz bewusst habe er sich daher für den Veranstaltungsort Maibach entschieden. Denn immer wieder erlebe er hier, wie auch in anderen Stadtteilen, wie in hohem Maße engagiert und kreativ die Menschen ihren Stadtteil weiterentwickeln würden. Dieses hohe Potential der Mitwirkungsbereitschaft gelte es auch in Zukunft zu unterstützen und zu fördern. Butzbach sei für ihn eine Stadt der Vielfalt mit großer Geschichte.

Michael Merle wies darauf hin, dass in Butzbach ein Leitbild für die Entwicklung der Stadt unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger erarbeitet werden soll. Mit dem Nachtragshaushalt 2017 war man endlich in der Lage die nicht unerheblichen finanziellen Mittel für das Stadtentwicklungskonzept aus eigener Kraft bereit zu stellen. Ziel dieses Projekts soll die Förderung der Identifikation der Butzbacher Bürger mit ihrer Stadt sein und hierüber die Bürgerinnen und Bürger stärker und intensiver in der zukünftigen Stadtentwicklung einzubeziehen. Merle verwies in diesem Zusammenhang auf die nächsten Jubiläen der Stadt hin: Im Jahr 2021 700 Jahre Stadtrechte und im Jahr 2023 wird Butzbach 1250 Jahre alt sein.

In seiner Bewerbungsrede verwies Michael Merle auf die Schwerpunkte seiner Arbeit in den zurückliegenden Jahren: Die Entwicklung des Tröstergeländes, der Housing Area, die Entwicklung der Neubaugebiete auch in den Stadtteilen sowie die Vielzahl der Investitionen in die kommunale Infrastruktur mit dem Hallenbad, dem Schrenzerstadion, und den Dorfgemeinschaftshäusern, Kindergärten und sozialer Wohnungsbau. All dies sei kein Selbstzweck, sondern mit diesen Entwicklungen soll die Attraktivität der Gesamtstadt bewahrt werden und den Bürgerinnen und Bürgern ein Angebot gemacht werden, ihre Kommune auf unterschiedlichste Art und Weise mitzugestalten. „Über 2000 Menschen“, so Michael Merle, „habe man in den letzten Jahren auf diese Weise von den Vorzügen und Stärken Butzbachs überzeugen können und somit als neue Mitbürgerinnen und Mitbürger begrüßen dürfen.“ Nun gelte es in den kommenden Jahren die Menschen zusammenzuführen. Nämlich diejenigen, die schon immer bzw. sehr lange Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt seien und diejenigen, die erst in der jüngsten Zeit ihre Heimat in Butzbach begründet haben.

Wichtig wird Michael Merle auch in Zukunft die Zusammenführung der unterschiedlichen politischen Lager sein. Auf Dauer profitiere die Stadtentwicklung – bei allem notwendigen Meinungsstreit – in hohem Maße von einem Grundkonsens zwischen den politischen Akteuren. Diesen Weg wolle er weitergehen. Dies gelte auch für die finanzielle Situation der Stadt. Merle wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Butzbach heute einen ausgeglichenen Haushalt habe und Überschüsse erwirtschafte, mit denen demnächst Schulden abgebaut werden könnten. Er machte deutlich, dass er sich als Mannschaftsspieler verstehe, der gerne mit anderen zusammenarbeite, um Butzbach voranzubringen. Kleinliche Eitelkeiten seien seine Sache nicht und im Übrigen müsse das Notwendige eben dann auch umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf die oft schmerzhaften Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung der zurückliegenden Jahre und erinnerte daran, wie wichtig es war, den Menschen frühzeitig die Hintergründe hierfür zu erklären und ihnen die Wahrheit über die finanzielle Situation der Stadt auch zuzumuten zu müssen.

Mit 97 Prozent Zustimmung wurde Butzbachs amtierender Bürgermeister Michael Merle von der Mitgliederversammlung als Bürgermeisterkandidat der SPD nominiert. Er versprach: »Ich werde mich mit all meiner Kraft engagieren – ich will für diese Stadt arbeiten!«

Der SPD-Vorsitzende Michael J. Mentz sicherte Merle für den anstehenden Wahlkampf die uneingeschränkte und zugleich engagierte Unterstützung seiner Partei zu. „Wir wollen die Butzbacher Bürgerinnen und Bürger davon überzeugen: Wenn Michael Merle erneut zum Bürgermeister gewählt werden wird, hat auch unsere Stadt Butzbach gewonnen.“

Michael J. Mentz


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