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Pressemitteilung:

Butzbach, 30. Juli 2018

SPD-Landesvorsitzender Torsten Schäfer-Gümbel und Landtagskandidat Karl-Otto Waas zu Besuch im Degerfeld

Michael Merle, Lisa Gnadl, Karl-Otto Waas, Thorsten Schäfer-Gümbel
Im Quartierszentrum im Degerfeld begrüßte der Butzbacher Bürgermeister Michael Merle den SPD-Landesvorsitzenden Torsten Schäfer-Gümbel und den SPD-Kandidaten für den Landtagswahlkreis 27, Karl-Otto Waas, zu einem öffentlichen Gespräch über die Entwicklung des Degerfeldes im Wandel.

Michael Merle erläuterte seinen Besuchern, dass das Degerfeld im Dezember 2009 in das Städtebauförderungsprogramm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Soziale Stadt“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und des Landes Hessen aufgenommen worden sei. Für das durch die zivile Nutzung der ehemaligen amerikanischen Housing Area stark wachsende Degerfeld gelte es die Beziehungen der Bürgerinnen und Bürger in diesem Butzbacher Stadtteil untereinander zu fördern und zu beleben, indem die Menschen miteinander in Kontakt und ins Gespräch gebracht werden. Michael Merle betonte, dass dies eine anspruchsvolle und nachhaltige Aufgabe sei, weil die alteingesessenen Bewohner des Degerfeldes durch das Wohngebiet „Wohnen am Limes“ viele neue Nachbarinnen und Nachbarn hinzubekommen hätten.

Thorsten Schäfer Gümbel und Karl Otto Waas konnten sich im neuen Quartierszentrum, das in einem Wohnblock an der Kreuzung John-F.-Kennedy-Straße/ Pohlgönser Straße als „soziale Mitte“ den neuen Treffpunkt für das Wohngebiet darstellt, davon überzeugen, dass sich das Degerfeld zunehmend zu einem lebendigen und farbenfrohen Wohngebiet entwickelt. Durch das Raumangebot, aber auch mit Unterstützung des aktiven Quartiersmanagements würden die Menschen des Wohngebietes dazu motiviert, sich durch Ihre Initiativen und Beteiligungen für Verbesserungen und Veränderungen in ihrem Wohnumfeld einzusetzen. Der Butzbacher Bürgermeister wies deshalb darauf hin, dass die Idee der „Sozialen Stadt“, jetzt und in der Zukunft den Menschen Räume und Gelegenheiten zu eröffnen, um miteinander zu leben, voneinander zu lernen und sich gemeinsam für das Wohngebiet und die hier lebenden Menschen einzusetzen, in beeindruckender Weise angenommen und gelebt würde.

Anschließend besuchten Thorsten Schäfer-Gümbel, Karl Otto Waas und Michael Merle begleitet von Bürgerinnen und Bürgern den Kindergarten Pusteblume. Es bestand Einvernehmen, dass das Kinderhaus Pusteblume mit seinem kindgerechten Raumangebot, aber auch seiner auf Entwicklungsförderung abzielenden Konzeption eindrucksvoll belege, wie eine vorbildliche Kinderbetreuungseinrichtung ausgestaltet sein sollte. Der Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl im Herbst dieses Jahres, Thorsten Schäfer-Gümbel, betonte, dass Kindertagesstätten nicht nur für Betreuung unserer Kinder zuständig seien, sondern auch einen wesentlichen Teil zur frühkindlichen Bildung beitragen würden. Deshalb werde die SPD im Falle der Regierungsübernahme nach der Landtagswahl die hessischen Eltern von allen Kitagebühren befreien – im Gegensatz zu Schwarz-Grün auch ganztags für alle Altersgruppen. Ebenfalls wolle man die Qualität der Kinderbetreuung verbessern. Die SPD werde deshalb eine dem tatsächlichen Aufwand entsprechende Freistellung von Personal für wichtige Leitungsaufgaben ermöglichen und daneben den Erzieherinnen und Erziehern mehr Zeit für Vor- und Nachbereitungen und für die Elternarbeit einräumen. Da die Kinderbetreuung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei, strebe die SPD eine dauerhafte finanzielle Entlastung der hessischen Kommunen in diesem Bereich an, indem das Land zwei Drittel der Betriebskosten übernehme.

Thorsten Schäfer-Gümbel und Karl Otto Waas zeigten sich von den Eindrücken der „Sozialen Stadt“ und der Pusteblume beeindruckt und wünschten der Stadt Butzbach weiterhin gute Fortschritte bei der Stadtentwicklung.

Michael J. Mentz

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