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Pressemitteilung:

Butzbach, 08. September 2018

CDU-Kandidat wirft neue Gräben in der Stadt auf

„Die Butzbacher SPD,“ so ihr Sprecher Michael Mentz, „zeigt sich mehr als verwundert im Hinblick auf die Aussagen des CDU-Bürgermeisterkandidaten Stefan Euler in der gestrigen Ausgabe der Butzbacher Zeitung.“ „Wer öffentlich versucht den Eindruck zu erwecken, alles Geld für Investitionen in der Stadt fließe in das Degerfeld, handelt nicht nur gegenüber den Menschen, die im Degerfeld leben, ziemlich unfair, sondern führt offenbar aus politischem und wahlkampftaktischem Kalkül bewusst eine Neid-Debatte in der Stadt herbei. Offensichtlich ist dem CDU-Kandidaten und seinem Wahlkampfmanager Markus Ruppel hieran gelegen. Anders kann man die haltlosen Behauptungen Herrn Eulers selbst bei größtem Wohlwollen fast nicht mehr interpretieren. Denn es ist schlichtweg unzutreffend, dass alles Geld für Investitionen ins Degerfeld fließt. Die Fakten sprechen hier eine deutlich andere Sprache.

Denn schaut man sich die Investitionstätigkeit der Stadt in den letzten Jahren in der Kernstadt an, so muss man unzweifelhaft erkennen, dass die größten Investitionsbrocken mit Hallenbad, Altem Rathaus, Landgrafenschloss sowie Schrenzerstadion gerade nicht im Degerfeld liegen. Und natürlich darf ebenfalls nicht verschwiegen werden, dass mit dem Abzug der Amerikaner die städtebauliche Neuordnung der ehemaligen Housing Area eine große Herausforderung darstellte. Martin Holzfuß, der verstorbene FDP-Stadtverordnete, sprach seinerzeit einmal von einer „Jahrhundertaufgabe“ für die Stadt. Angesichts der Dimension dieser Aufgabe machten sich vor 10 Jahren in der Bevölkerung auch Ängste breit. Mittlerweile ist diese Herausforderung nicht nur erfolgreich gelöst worden, sondern es leben rund 1600 Neubürger in dem Wohngebiet. Das Degerfeld ist durch diese Entwicklung zum kinderreichsten Stadtteil in Butzbach geworden. Angesichts solcher Tatsachen müsste es eigentlich auch für den CDU-Bürgermeisterkandidaten auf der Hand liegen, dass zu einem wachsenden Degerfeld dann eben auch zwangsläufig ein angemessenes Kinderbetreuungs- und Schulangebot vor Ort im Degerfeld vorzuhalten ist, das mit entsprechenden Investitionen einhergeht. All diese guten Entwicklungen für unsere Stadt sind auch unter Einbeziehung der Bewohnerinnen und Bewohner des Degerfelds und dem Stadtteilbeirat getätigt worden. Ein unter Bürgerbeteiligung entwickeltes Integriertes Handlungskonzept ist dabei Leitfaden. Eine zentrale Forderung aus der Bürgerschaft des Degerfelds war hierbei die Schaffung einer Mitte für das Degerfeld. Mit dem Quartierszentrum und dem Spielgelände für Alt und Jung konnte ein großer Teil dieses Ziel zwischenzeitlich erreicht werden.
„Im Grunde genommen,“ so Michael Mentz, „ist dies keine andere Entwicklung als in anderen Stadtteilen wie zum Beispiel Fauerbach. Denn auch hier wird aktuell ein neues Dorfgemeinschaftshaus errichtet und der Bau des neuen Spielplatzes hat in Fauerbach ebenfalls bereits begonnen.“ Diese Baumaßnahmen in Fauerbach laufen im Rahmen der Dorferneuerung und die Maßnahmen im Degerfeld wurden und werden im Rahmen des Förderprogramms Soziale Stadt durchgeführt.

Die Butzbacher SPD erinnert darüber hinaus daran, dass in weiteren Stadtteilen Bürgerhäuser, Mehrzweckhallen, Dorfgemeinschaftshäuser saniert und modernisiert oder gar neu gebaut wurden. Hierbei war für die Butzbacher SPD und Bürgermeister Michael Merle immer von größter Bedeutung, dass alle Stadtteile Beachtung und in ihren Interessenlagen zur Dorfentwicklung Berücksichtigung finden müssen. So wurde zum Beispiel auch in den Stadtteilen Griedel, Pohl-Göns, Hausen, Maibach Bodenrod, Nieder-Weisel, Ebersgöns, Hoch-Weisel, Münster, Ostheim, Wiesental in öffentliche Gebäude kräftig investiert. Auch in den Stadtteil Kirch-Göns, dem Heimatstadtteil des CDU- Bürgermeisterkandidaten, wurde unter hohem finanziellen Aufwand in die öffentliche Infrastruktur investiert. So wurde in den beiden Amtszeiten von Bürgermeister Michael Merle die in Kirch-Göns lange herbeigesehnte Neubaugebietsentwicklung umgesetzt und Bürgerhaus sowie Kindergarten endlich saniert und renoviert.

Michael Mentz fasst abschließend zusammen: „Bürgermeister Michael Merle und die Butzbacher SPD werden auch in Zukunft an dem Prinzip festhalten, in allen Stadtteilen und Stadtbereichen für die notwendige Infrastruktur zu sorgen, damit sich die Menschen wohlfühlen und nicht abgehängt. Hierzu gehören auch die beiden Butzbacher Freibäder. Und es ist ja wohl selbstverständlich das gute Recht des SPD-Bürgermeisterkandidaten Michael Merle, sich öffentlich für den Erhalt der beiden Freibäder in Butzbach auszusprechen.“

Michael Mentz

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