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10. Oktober 2018

Warum wir wählen gehen sollten

Vielleicht denkst du, dass sich sowieso nichts ändert, wenn du wählen gehst. Deine kleine Stimme, was soll sie schon bewirken? Die Wahlbenachrichtigung vom Wahlamt liegt bei dir im Briefkasten, du holst sie raus und überlegst, ob du den Weg zum Wahllokal am 28. Oktober 2018 gehen solltest. Es ist schließlich Sonntag.

Vier Gründe, warum wir den Gang zum Wahllokal wagen sollten

1. Durch Wahlen das Leben von morgen mitgestalten
Wenn wir keine Entscheidung treffen, treffen sie andere für uns. Wollen wir aber nicht selbst als mündige Bürgerinnen oder Bürger über unsere Zukunft entscheiden? Gerade junge Menschen werden sich mit aktuellen Entscheidungen noch lange beschäftigen müssen.
2. Demokratisch wählen bedeutet, sich gegen Rechtspopulismus einzusetzen
Seit geraumer Zeit erhalten rechtspopulistische Parteien wie die AfD immer mehr Zuspruch, weil sie mit den Ängsten von uns Bürgerinnen und Bürgern spielen und einfache Antworten als vermeintliche Lösungen präsentieren. Als Nichtwählerinnen und Nichtwähler erhöhen wir aber genau den prozentualen Anteil der AfD am Gesamtergebnis. Je mehr Menschen also ihre Stimme abgeben, desto geringer wird der prozentuale Anteil der AfD ausfallen.
3. Das Privileg des Wählens schätzen
Freie Wahlen sind ein Privileg, das wir nutzen sollten. In vielen Ländern der Welt sind freie Wahlen bis heute immer noch nicht möglich. Wer morgens den Weg zum Wahllokal in anderen Ländern auf sich nimmt, riskiert womöglich sogar sein Leben. Viele weitere Freiheiten, die wir heute genießen wie etwa die Meinungs- und Presse- und Kunstfreiheit nehmen wir für selbstverständlich, wir stehen ihnen gleichgültig gegenüber. Wir vergessen, dass sie das Ergebnis langer gesellschaftspolitischer Kämpfe sind, für die wir zum Glück nicht mehr kämpfen müssen. Aus Respekt gegenüber denen, die für uns gekämpft haben, damit wir heute überhaupt erst die Möglichkeit haben zu entscheiden, ob wir wählen gehen oder Sonntag den ganzen Tag im Bett bleiben, sollten wir den Weg zur Wahlurne auf uns nehmen.
4. Wahlen: Das Minimum an Verantwortung für unsere Mitmenschen
Wählen ist das Minimum an Verantwortung, das wir gegenüber unseren Mitmenschen tragen sollten. Natürlich wäre es schön, wenn wir uns gesellschaftlich mehr einbringen könnten, wie etwa in Parteien, in Sportvereinen oder in Nachbarschaftsorganisationen. Wenn wir das nicht tun können, dann sollten wir wenigstens alle paar Jahre wählen gehen.

Hat man sich entschieden, dass man wählen gehen möchte, beginnt die Qual der Wahl. Welche Partei sollte man wählen? Die Devise lautet: Hauptsache demokratisch. Wer etwas Konkretes will, dem kann ich als Mitglied der SPD empfehlen, die Wahlprogramme und Erfolge der Parteien zu studieren und sich danach zu entscheiden. Ich werde die SPD aus folgendem Grund wählen:

Die SPD Hessen möchte für das Land mit nach der Wahl mit der Umsetzung des 100-Tage-Plans beginnen. Folgende Maßnahmen sind unter anderem geplant: bezahlbaren Wohnungen konkret in den ersten 100 Tagen für alle schaffen, Bildungschancen verbessern, Lehrkräften mehr Wertschätzung entgegenbringen und die Infrastruktur modernisieren. Auch Butzbach hat sich konkret die letzten elf Jahre mit Bürgermeister Michael Merle (SPD) sehr gut entwickelt: Es wurden unter anderem 225 neue U3-Plätze geschaffen, neue Kindergärten eröffnet, 12 Kilometer neue Radwege in Butzbach geschaffen, schnelles Internet ausgebaut und die Finanzen der Stadt ausgeglichen.

Damit sich das Land und die Stadt weiter gut entwickelt, kann ich daher nur raten SPD zu wählen!

Farnaz Nasiriamini
(mehrfache Preisträgerin des OVAG Jugendliteraturwettbewerbs)

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