Katharina Könitzer

Ich bin 23 Jahre alt, wohne in Ostheim und studiere an der Goethe Universität Frankfurt am Main Grundschullehramt mit den Fächern Mathematik, Deutsch, evangelische Religion und Sachunterricht.

Ich bin seit 2009 Mitglied der SPD, konnte mich aber zeitlich noch nicht in kommunalpolitischer Funktion engagieren. Natürlich war es bisher selbstverständlich bei diversen Wahlkämpfen mit anzupacken und als man mich nun fragte, ob ich Lust hätte, ein „wenig frischen Wind“ in die Kommunalwahl zu bringen, sagte ich begeistert zu, da es zeitlich auch im letzten Abschnitt des Studiums nun möglich ist.

Viele Familien, vor allem in Ostheim, kennen mich aus den Kindergärten und Kindertagesstätten, da ich eine Zeit lang als Aushilfe in den Butzbacher Einrichtungen gearbeitet habe. Zudem engagiere ich mich im Kindergottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Ostheim. Lange Jahre war ich Mitglied des ortsansässigen Veranstaltungsradios „Radio Welle West Wetterau“, sodass meine Stimme vermutlich einige Butzbacher kennen dürften. Ich bin immer noch begeisterte Hörerin und Freundin des Vereins. Für die Butzbacher Zeitung war ich vor allem in den letzten Jahren meiner Schulzeit als Korrespondentin für die Weidigschule tätig und ich schreibe noch heute ab und an Artikel als freie Mitarbeiterin.

Momentan bin ich Mitarbeiterin des Familienentlastenden Dienstes der Lebenshilfe Wetterau e.V. und betreue Kinder mit Behinderungen in ihren Familien. Diese Arbeit fordert viel, gibt aber noch mehr zurück und sie prägt meinen Blick auf die Welt. Für mich soll Politik für Menschen mit verschiedensten Lebenshintergründen gemacht werden, nicht für Schubladen oder Zahlen.

Entscheidend für mich ist, dass ich die politische und persönliche Bereitschaft und die Fähigkeit, mich in andere hineinzuversetzen, habe – deswegen kandidiere ich für das Stadtparlament. Mich interessiert, was die Butzbacher Bürgerinnen und Bürger bewegt, was sie erwarten und erhoffen um die Entwicklung Butzbachs, in die von ihnen gewünschte Richtung, vorantreiben zu können. Für mich als angehende Grundschullehrerin ist natürlich die Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, sowie die momentan stark im Fokus stehende Schulpolitik von besonderem Interesse.

Als Mitglied des Butzbacher Bündnisses für Demokratie und Toleranz habe ich mich bisher gegen einen Rechtsruck in der Politik eingesetzt und war in den heißen Phasen bei Gegendemonstrationen zu Naziaufmärschen dabei. Die Arbeit der Bündnismitglieder hat mich tief beeindruckt und es ist wichtig, diese auch weiterhin zu unterstützen.

Mein Motto: Wer seine Mitmenschen achtet, wird selbst geachtet. (Talmud)